Die Strecke

Die Zahlen in den Klammern sind die römischen Nummern der einzelnen Stationen (mehr unter "Die Haltepunkte in Bildern"), im Übrigen haben die Vereine vor Ort eine gute Infrastruktur an Schildern geschaffen. Durch Klicken auf die fettgedruckten Wörter öffnet sich ein Link mit Anschauungsmaterial.


Hier gibt es auch einen Video-Link zum Anschauen


Um den Drachenkopfweg abzuwandern, gibt es hier einen komoot-Link

  1. Der Drachenkopfweg beginnt in Neuwied-Engers am Bild zu Caesars Brückenschlag (I.) und führt gegen den Uhrzeigersinn über Heimbach-Weis (am Zoo und Golfplatz entlang) auf den Rheinhöhenweg. 
  2. Auf den Weg zum Anstieg, vorbei am Zoo und Golfplatz , geht es am Siebenschläfer vorbei - eine römische Legende, wonach sieben Legionäre auf wundersame Weise ein Gefecht überlebt haben (II.) bevor es dann ein paar Kilometer entlang des Limes, der hier im Wald als Bodendenkmal sehr gut zu erkennen ist, weitergeht
  3. Nächster Haltepunkt ist dann der WP 1/43, der hier in seinen Fundamenten nachgebaut wurde (III.)
  4. Von hier aus sind es dann nur ca. 1km bis zum Kleinkastell Anhausen (IV.). Das Kastell diente hier am "Knick" des Limes nach Südosten als befestigter Platz und liegt in Sichtweite des WP 1/41 und eines Palisadennachbau. Man kann die Wallanlagen noch sehr gut erkennen.
  5. Vom Kleinkastell Anhausen geht der Weg nach Anhausen - ins Aubachtal. Das Aubachtal lädt mit seiner malerischen Natur zum Verweilen ein. Den Weg bis zum Schwanenteich sollte man genießen - eine Pause in der dortigen Gaststätte bietet sich in jedem Fall an.
  6. Hinter der Reithalle in Oberbieber gibt es weiteren einen Nachbau eines Palisadenabschnitts (V.). Dieser steht in direktem Blickkontakt zum Limesturm in Oberbierber.
  7. Der Limesturm in Oberbieber (WP 1/37) auf dem Wingertsberg ist per Fußweg vom Schwanenteich (=Schiebepassage für das Rad) ereichbar (VI.) oder man fährt eine Sackgasse - den Wingertsberg - hoch und dann wieder runter (zu empfehlen für Trekkingräder).
  8. Von Turm aus kann man dem Limes durch Oberbieber entlang folgen, unterquert die B256 und kommt nach Melsbach. In Melsbach wurde etwa 200m nördlich des eigentlichen Limesverlaufs ein Nachbau der Limespalisade und eine Steinskulptur eines Auxiliars aufgebaut (VII.). Sehenswert ist in jedem Fall auch die Kreuzkirche am Ortseingang in direkter Nachbarschaft.
  9. Über einen Feldweg kommt man zum WP 1/33 (VIII.). Der Turmstandort wurde mit Gabionen und einer Limesfahne sichtbar gemacht, eine Limesstele zeigt den Limesverlauf deutlich an. Eine Ruhebank lädt zur Pause mit einem herrlichen Weitblick ein.
  10. Die Strecke Richtung Niederbieber bringt einen tollen Blick auf das Neuwieder Becken - auch hier sollte man die Aussicht genießen.
  11. In Niederbieber (IX.) kommt man zuerst an das Nordtor, die Porta Decumana. Die Fundamente sind hergerichtet und man kann sich eine Vorstellung der Größe des Kastells machen. In direkter Nähe liegt das Kastellbad (intra muros und nicht wie üblich außerhalb). Auch hier sind die Fundamente sichtbar. Schaukästen erläutern den riesigen Kastellkomplex. Das Südtor, die Porta Praetoria befindet sind in der Straße "Im Römerkastell". Eine geplante Visualisierung soll hier den Eindruck des Tores vermitteln. In Niederbieber wurde der Draco und auch der Helm "Typ Niederbieber" gefunden.
  12. Vom Kastell Niederbieber geht der Weg über Segendorf an der Wied entlang Richtung Heddesdorf. In Heddesdorf stand das Vorgängerkastell (X.) von Niederbieber. Leider ist dort nichts mehr sichtbar. Die Geschwister-Scholl-Straße entspricht in ihrem Verlauf der Ost-West-Achse im Kastell und die Geschwister-Scholl-Schule steht auf dem Kastellbad. Auch hier soll eine Visualisierung das Kastell greifbar machen.
  13. Von Heddesdorf wandert man dann auf dem Rheinradweg wieder Richtung Engers. Zuvor sollte man aber in der Stadt Neuwied auf dem Luisenplatz oder am Deich eine Pause einlegen und sich stärken.
  14. In Engers angekommen, fährt man am Caesarbild vorbei und etwa 1,5km weiter. Unterwegs kann man noch am Schloss Engers die Caesarbüste bewundern. Ziel ist nun aber der Endpunkt des Drachenkopfwegs: Der spätrömische Burgus (XI.). Der Burgus ist ein Militärhafen der römischen Rheinflotte. Fundamentreste sind unter einem Wohnhaus erhalten geblieben. Ein Schild weist auf die Hafenanlage hin. Hier soll zukünftig eine Pflasterarbeit auf dem Fuß-/Radweg die Ausmaße des Burgus erkennbar machen.

Teilstrecken

Wer sich den ganzen Weg nicht zutraut oder nur etappenweise unterwegs sein möchte: gerne empfehle ich kürzere Teile des Drachenkopfwegs, zB den Abschnitt im Heimbach-Weiser Wald entlang des Limes oder eine Wanderung im Aubachtal - ganz ohne Rad.